Was kostet Heizen 2026 pro m²?
Die Heizkosten hängen vor allem vom Energieträger ab. Als grobe Richtwerte für 2026 rechnet dieser Rechner mit: Gas ca. 1,20 €/m², Heizöl ca. 1,30 €/m², Fernwärme ca. 1,40 €/m², Holzpellets ca. 0,90 €/m² und Wärmepumpe ca. 0,70 €/m² pro Jahr. Wichtig: Das sind Näherungen – in einem sanierten Neubau zahlst du deutlich weniger als in einem unsanierten Altbau.
Warum die Wärmepumpe so günstig rechnet
Eine Wärmepumpe erzeugt aus einer Kilowattstunde Strom mehrere Kilowattstunden Wärme, weil sie zusätzlich Umweltwärme aus Luft, Erde oder Grundwasser nutzt. Dadurch fallen die reinen Energiekosten pro Quadratmeter im Richtwert am niedrigsten aus. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit sind aber auch Anschaffungskosten, Dämmstandard und die Vorlauftemperatur deiner Heizung.
Heizkosten senken: die größten Stellschrauben
- Raumtemperatur senken: Jedes Grad weniger spart spürbar Energie – 20–21 °C im Wohnraum reichen meist.
- Richtig lüften: Mehrmals täglich stoßlüften statt dauerhaft gekippter Fenster.
- Heizkörper freihalten: Keine Möbel oder Vorhänge davor, regelmäßig entlüften.
- Thermostate nutzen: Nachtabsenkung und programmierbare Thermostate vermeiden Überheizen.
- Heizung warten lassen: Eine falsch eingestellte Anlage frisst unnötig Energie.