Der Zinseszinseffekt: Geld arbeitet für dich
Der Trick: Erzielte Zinsen werden im nächsten Jahr mitverzinst. Dein Kapital wächst dadurch nicht linear, sondern exponentiell – der Effekt wird mit jedem Jahr stärker. Beispiel: 10.000 € zu 4 % p. a. werden in 20 Jahren zu rund 21.911 € – mehr als eine Verdopplung, obwohl du nie etwas dazugezahlt hast.
Nominale vs. reale Rendite: Die Inflation frisst mit
Der Zinssatz auf dem Papier ist die nominale Rendite. Was wirklich zählt, ist die reale Rendite – also das, was nach Abzug der Inflation an Kaufkraft übrig bleibt. Vereinfacht gilt: reale Rendite ≈ nominale Rendite minus Inflationsrate. Bei 4 % Zins und 2 % Inflation bleiben real also nur rund 2 % übrig.
Die 72er-Regel: Verdopplung im Kopf
Wie lange dauert es, bis sich dein Geld verdoppelt? Die 72er-Regel liefert die Antwort im Kopf: 72 ÷ Zinssatz = Jahre bis zur Verdopplung. Bei 6 % sind das rund 12 Jahre, bei 4 % rund 18 Jahre, bei 2 % ganze 36 Jahre. Einprägsam – und ein gutes Argument für lange Anlagehorizonte.